►Gelex ►Frühe Hochkulturen ►Gebiete 

Syrien

 

Gebiet im Nahen Osten

 

Natürliche Bedingungen


Syrien ist eines der ersten Gebiete mit Ackerbau. Der Boden ist fruchtbar jedoch ist es für den Ackerbau in vielen Regionen nötig, Bewässerungsanlagen anzulegen. In Syrien entstanden eine der ersten Städte der Geschichte wie Damaskus an einer Oase.

 

Klimazonen


Syrien besteht aus drei Klimazonen. Die Küstenregion hat ein mediterranes Klima. Die ermöglichte eine reiche Vegetation es gab an der Küste Zypressen und Tamarisken. Phönizien war von dichten Zedernwäldern bedeckt. Die Vegetation wurde jedoch zum großen Teil durch die Erschließung von Ackerland vernichtet. Besonders dramatisch war diese Entwicklung in Phönizien, das ungefähr dem Gebiet des heutigen Libanon entspricht. Dort wurden die Zedernbestände durch den Schiffbau stark reduziert. Dies führte auch zur Verödung von weiten Gebieten. Das Land in Mittelsyrien bot gute Vorraussetzungen für den Ackerbau. Es gehörte zu den ersten Gebieten die Landwirtschaftlich genutzt wurden. Im Osten erstreckt sich die trockene syrische Wüste.

 

Klimageschichte


 

Natürliche Grenzen


Im Westen wird Syrien durch das Mittelmeer abgegrenzt. Im Norden bildet das Taurusgebirge  die Grenze. Im Osten bildet der Euphrat die natürliche Grenze.

 

Geschichte


Das alte Syrien erstreckt sich von der Mittelmeerküste bis zum oberen Euphrat. Die Zuteilung Phöniziens ist unterschiedlich. Es befindet sich auf dem Staatsgebiet des heutigen Libanon und der Arab. Rep. Syrien. 
Syrien war in der Frühgeschichte ein Ort an dem sich viele Hochkulturen befanden, und das häufig Schauplatz von Machtkämpfen anderer Hochkulturen war. In Syrien befanden sich mächtige Stadtstaaten wie z.B. Aleppo, Ugarit, Damaskus und Palmyra. Diese Stadtstaaten waren durch die Handelstrassen und durch die in der Nähe gelegenen Häfen sehr reich, bildeten jedoch selten eine politische Einheit, und wurden häufig von Nachbarstaaten erobert.
Syrien wurde um 2300 v.Chr. von den Akkadern erobert. Danach wurde es Teil des assyrischen Reiches, dessen König Schamschi-Adad I. die Stadt Shubat Enlil Im Nordosten Syriens errichtete, und sie zu der neuen Hauptstadt ausbaute. Die Babylonier eroberten um 1690 v. Chr. unter Hammurabi Syrien. Danach fiel Syrien an die Ägypter, Hethiter, und das Mitannireich.
In der Armanazeit war Syrien stark umkämpft. Die Ägypter eroberten den südlichen Teil Syriens, während die Hethiter  ganz Nordsyrien erobern konnten. Jedoch konnten sich Aleppo und andere Städte freikämpfen, und gründeten das Reich Kizzuwatna. Zeitweise gehörte Syrien zum Mitannireich, das sich von Ninive bis Syrien erstreckte. In der Nähe der Stadt Kadesch gipfelte der hethitisch-ägyptische Konflikt, der mit einem Friedensvertrag endete, in dem die beiden Großreiche ihre syrischen Gebiete gegenseitig anerkannten. Jedoch fiel Syrien nach dem Niedergang des Hethiterreiches an das Assyrische Großreich. Im 6.Jh. v.Chr. eroberten die Chaldäer und anschließend die Perser Syrien.

 
▲Seitenanfang