Das alte Syrien erstreckt sich von der Mittelmeerküste bis zum oberen Euphrat. Die Zuteilung Phöniziens ist unterschiedlich. Es befindet sich auf dem Staatsgebiet des heutigen Libanon und der Arab. Rep. Syrien.
Syrien war in der Frühgeschichte ein Ort an dem sich viele Hochkulturen befanden, und das häufig Schauplatz von Machtkämpfen anderer Hochkulturen war. In Syrien befanden sich mächtige Stadtstaaten wie z.B. Aleppo, Ugarit, Damaskus und Palmyra. Diese Stadtstaaten waren durch die Handelstrassen und durch die in der Nähe gelegenen Häfen sehr reich, bildeten jedoch selten eine politische Einheit, und wurden häufig von Nachbarstaaten erobert.
Syrien wurde um 2300 v.Chr. von den Akkadern erobert.
Danach wurde es Teil des assyrischen Reiches, dessen König Schamschi-Adad I. die Stadt Shubat Enlil Im Nordosten Syriens errichtete, und sie zu der neuen Hauptstadt ausbaute. Die Babylonier eroberten um 1690 v. Chr. unter Hammurabi
Syrien. Danach fiel Syrien an die Ägypter, Hethiter, und das Mitannireich.
In der Armanazeit war Syrien stark umkämpft. Die Ägypter eroberten den südlichen Teil Syriens, während die Hethiter
ganz Nordsyrien erobern konnten. Jedoch konnten sich Aleppo und andere Städte freikämpfen, und gründeten das Reich Kizzuwatna. Zeitweise gehörte Syrien zum Mitannireich, das sich von Ninive bis Syrien erstreckte. In der Nähe der Stadt Kadesch gipfelte der
hethitisch-ägyptische Konflikt, der mit einem Friedensvertrag endete, in dem die beiden Großreiche ihre syrischen Gebiete gegenseitig anerkannten. Jedoch fiel Syrien nach dem Niedergang des
Hethiterreiches an das Assyrische Großreich. Im 6.Jh. v.Chr. eroberten die
Chaldäer und anschließend die Perser
Syrien.