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Die Ägypter

 

Nordafrikanische Hochkultur
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Zeitachse

 

Allgemein


Ägypten von griech.: Ai-gy-ptos von Hut-Ka-Ptah (Haus des Ka des Ptah) Tempel in Memphis

 

Sprache


Die ägyptische Sprache ist eine hamitosemitische Sprache, die zahlreiche Elemente des semitischen, sowie des hamitischen Sprachzweiges enthält, jedoch einen eigenen Sprachzweig bildet.

 
 
 

Religion


Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod. Sie glaubten, dass es für ein Leben nach dem Tod nötig war, dass der Körper des Toten erhalten bleibt. So entwickelten sie eine aufwendige Mumifizierungstechniken, die sich jedoch Qualitativ stark unterschieden. So wurden natürlich normale Bürger weniger aufwendig einbalsamiert, als Pharaonen und Fürsten. es ist nicht viel über die genauen Techniken bekannt, da diese nicht niedergeschrieben wurden, sondern mündlich weitergelehrt wurden

 
 

Vorgeschichte


Als Ende des 10.Jahrtausends die Sahara austrocknete, zogen sich deren Bewohner in das Niltal zurück. Das Niltal war ein sumpfiger Streifen in einer Lebensfeindlichen trockenen Landschaft. Die Nilschwemme, die immer jährlich zu dem Erscheinen des Sternes Sirius einsetzte und durch starke Regenfälle im Äthiopischen Hochland verursacht wurde sorgt für fruchtbaren Neuboden. Dieser Vorteil konnte jedoch erst genutzt werden, als man Sümpfe trockenlegte und Bewässerungsanlagen, sowie Dämme errichtete um so landwirtschaftliche Nutzfläche errichten zu können. Dies hatte zur Folge, dass eine staatliche Ordnung notwendig wurde, um die Bewirtschaftung der Felder zu gewährleisten und für die Verteilung und Verwaltung der Erträge zu sorgen. Es war notwendig die Dämme und Bewässerungsanlagen ständig zu erneuern um die wertvoll gewonnene landwirtschaftlich nutzbare Fläche nicht zu verlieren. 

Protodynastische Zeit

So bildeten sich im Niltal einzelne Stadtstaaten, die sich im laufe der Zeit zu größeren Gebieten zusammenschlossen. Ägypten war ziemlich gut vor Feinden geschützt, da sich auf beiden Nilseiten trockene Gebirge und große Wüsten befinden. In der Zeit von 5500 - 3050 v. Chr. existierten mehrere lokale Kulturen, wie die Badari-, Amratien- (/Naqada I-) und die Gerzée-Kultur (/Naqada I, II) in Oberägypten, die aufeinander folgten. In Unterägypten existierten die Merimda-, Omari- und Maadi-Kultur. Es lässt sich auch ein mesopotamischer Einfluss  in der letzten Zeit der protodynastischen Periode erkennen, wie zylindrische Siegel, Mischwesen und Kähne mit mesopotamischen Einfluss.

0.Dynastie ( 3300-3032 v. Chr.)


Im 4. Jt. v. Chr. vereinigten sich mehrere regionale Reiche zu größeren Einheiten. In Oberägypten bildeten sich die Reiche von Thinis, Naqada und Hierakonpolis. Um 3300 v. Chr. schlossen sich die oberägyptischen Reiche zu einem Reich zusammen. Das Reich wurde von 20 Lokalfürsten regiert. Diese Herrschaft der 20 Lokalfürsten wird als 0. Dynastie bezeichnet. In diesem Reich bildete sich einen einheitliche Verwaltung aus der sich eine Oberschicht herausformte. Zur Zeit der 0.Dynastie wurde in Abydos die Hieroglyphenschrift entwickelt. Es entstanden in diesem Reich spezialisierte Berufsgruppen und es wurde Handel mit Nubien und Syrien-Palästina aufgenommen. Kulturelles Zentrum des Reiches war Abydos, wo sich die Herrscher der 0. Dynastie bestatten ließen. Es wurden Kriege mit der Maadi-Kultur in  Unterägypten geführt, welches nach langen Auseinandersetzungen erobert wurde. König Aha errichtete um 3032 v. Chr. Memphis als Hauptstadt des Gesamtägyptischen Reiches, womit Archaische Zeit begann.

 

Archaische Zeit


 

 
 

Das Alte Reich


 

Nach der Vereinigung der Beiden Reiche Ober- und Unterägypten, wurde die Hauptstadt Memphis an der Grenze zwischen den beiden Reichen erbaut. Ägypten wird in 42 Gaue eingeteilt, 22 Ober- und 20 Unterägyptische. Im alten Reich beginnt der aufgrund der straffen Verwaltung ermöglichte Pyramidenbau, der auf die alte ägyptisch Grabhügeltradition der Mastabas und dem Glauben an den Urhügel basiert. Die Pyramiden dienten als Grabstätten für die Pharaonen, und nicht wie früher angenommen als Kornspeicher. Die Pyramidenform entwickelte sich im Zeitraum von ******* Jahren. Die erste Pyramide war die Stufenpyramide von Sakkara, erbaut von Djoser. König Snofru errichtete eine Stufenpyramide in Meidum sowie die rote Pyramide in Dahschur. In Dahschur errichtete er auch die Knickpyramide, deren Winkel aufgrund schlechten Untergrundes verkleinert werden, da die Gefahr bestand, dass die Pyramide absackte. Die großen Pyramiden wurden von Cheops, Chephren und Mykerinos errichtet. Zum Pyramidenbau wurden riesige Arbeiterstädte angelegt, in denen die Arbeiter wohnten, und versorgt wurden. Um die ausreichende Versorgung der Arbeiter zu gewährleisten wurden riesige Bäckereien und Metzgereien errichtet, in denen die Nahrung industriell produziert wurde. Es handelt sich also nicht um Sklavenarbeit wie lange Zeit angenommen wurde. Im alten Reich wurde die beiden Reiche kulturell und gesellschaftlich immer mehr angeglichen. Seit Djedefra führen die Pharaonen den Titel Sohn des Re (ägypt.: SA RE ), womit der Aufstieg der Verehrung des Sonnengottes Re beginnt, der als Herr im Totenreich verehrt wird, und dem in der 5.Dynastie zahlreiche Sonnentempel wie in Abu Gurab und Abusir errichtet werden. Der Pharao regierte als Gottkönig. D.h. er war das weltliche und geistliche Oberhaupt und wurde als Gott verehrt. Nach der 5. Dynastie übernimmt jedoch der Fruchtbarkeitsgott Osiris die Herrschaft im Totenreich, und Abydos, wo sich nach dem ägyptischen Glauben das Grab Osiris befindet wird eine ägyptische Pilgerstätte. Der Staat wird von einem Beamtenstand regiert, dessen Macht und Reichtum zunehmend wächst, was an den jetzt neu entstehenden Totenstädte der Beamten mit reich geschmückten Gräbern zu erkennen ist. In der zweiten Hälfte von Pepis II. des letzten Pharaos des alten Reiches Regierungszeit bricht der Außenhandel zusammen und Nubien revoltiert. Das alte Reich bricht schließlich unter Fehlwirtschaft und korrupter Bürokratie und den hohen Kosten der Beamtenschaft zusammen.

 

1.Zwischenperiode


Theben gelingt es im Krieg der einzelnen Gebiete die Oberhand zu erringen und die beiden Länder wieder zu vereinen. Während dieser Zeit wird die alte Kunst wieder gefördert, und Theben gewinnt mehr Macht. In Westtheben errichtet Mentuhotep einen Tempel, ganz in der Nähe des Tals, das später im Neuen Reich als Grabstätte dienen wird.

 

Mittleres Reich


Im Mittleren Reich wächst die Macht von einzelnen Fürsten, gefördert von vielen schwachen Königen. Häufig kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Territorialfürsten und relativ schwachen Pharaonen.

 

2.Zwischenperiode


 

Durch diese Schwäche Ägyptens und überlegener Waffentechnologie (Sichelschwert, Kampfwagen, zusammengesetzter Bogen ) gelingt es den asiatischen Hyksos (Fremdherrschern), die vermutlich aus Kanaan kamen, Ägypten zu erobern. 

 

Neues Reich


Ägyptisches Neues Reich

  Obelisk in Karnak

          Tal der Könige

Priesterstatue

 

3.Zwischenperiode


 

Spätzeit


 

 
 
 

Ägyptische Könige

Frühdynastische Zeit und Altes Reich

0.-3. Dynastie

Narmer
Aha
Wadj
Den
Djoser\Netierichet

 

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