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| Die Luwier | |
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Indoeuropäisches Volk in Kleinasien |
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Die Luwier wanderten um 2000 v. Chr. zusammen mit den Hethitern und Palaiten in Kleinasien ein. Vermutlich war ein Klimawechsel nördlich des Schwarzen Meeres der Grund dafür. Daraufhin zogen mehrere Indoeuropäische Stämme über den Kaukasus, oder westlich, entlang des Schwarzen Meeres nach Anatolien. Die Luwier siedelten sich dabei im westlichen und südlichen Teil Anatoliens nieder. Das westliche Kleinasien wurde deshalb Luwien, oder später Arzawa genannt. Arzawa war ein Staatenbund, der in Kleinasien die größte Gefahr für die Hethiter darstellte. Im hethitischen Großreich wurden die Völker Kleinasien, wie die Luwier vereinigt. Somit verbreitete sich die luwische Sprache und Kultur im hethitischen Großreich. Besonders in Syrien gewann die luwische Kultur an Einfluss und überlebte noch lange nach dem Untergang des hethitischen Großreiches in den späthethitischen Reichen. Die luwische Sprache wurde zum Teil noch wichtiger als die hethitische. Aus ihr entstanden das Lykische und das Keilschrift- und Hieroglyphenluwisch und im 1.Jt v. Chr. das Sidetische, das Karische und das Pisidische. |
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©Michael Ziemann 17:57 26.10.2003 |