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Hattuša
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Stadt in Anatolien
Hethitische Hauptstadt
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Geschichte
-Erste
Besiedelung
-Kārumzeit
-Hethitische Zeit
-Nachhethitische Zeit
Wiederentdeckung
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►Hethiter
►(Proto-) Hattier
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Erste
Besiedelung
Spuren belegen, dass Hattuša
schon im 6. Jahrtausend v. Chr. im Chalkolithikum erstmals besiedelt
wurde. Die Erste dauerhafte Besiedelung begann wohl im 3. Jahrtausend v.
Chr. gegen Ende der Frühbronzezeit. Die Bewohner die Hattier nannten ihre
Stadt Hattus.
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►Hattier
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Kārum -
Zeit
Hattusa befindet sich in Zentralanatolien
und wurde von den ( Proto- ) Hattiern bewohnt. Hattusa war ein
eigenständiger Stadtstaat und profitierte von dem am Stadtrand gelegenen
assyrischen Kārum, das im 19. Jahrhundert v. Chr. errichtet
wurde, einer Art Handelsstation von denen aus die
assyrischen Kaufleute den Zinnhandel organisierten. Das Kārum unterstand
dem Protektorat des Herrschers von Hattus. Die Präsenz der
Handelsleute der Assyrer brachten
auch kulturelle Einflüsse wie die assyrische Sprache und Keilschrift mit
nach Hattusa. Unter König Pijusti von Hatti wird Hattusa
1800 v. Chr. von dem hethitischen König Anitta erobert und verwüstet.
Die Hethiter verfluchen die Stadt
und widmen ihrem Wettergott die Ruinen der Stadt, wodurch die Stadt erst
einmal unbewohnt bleibt.
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►Assyrer
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Die hethitische
Zeit
Der Hethiterkönig Tabarnas Hattusili (Hattusili
= "Mann aus Hattuša") lässt Hattuša wieder aufbauen und sogar
zu der Residenzstadt des von ihm gegründeten Althethitischen Reiches. Hattuša
wird im Laufe der Zeit immer wieder erweitert. So verstärkte
Großkönig Hantili I. die Stadtmauern. Unter Tudhalhija II. wurde Hattuša
von dem kriegerischen Bergstamm der Kaškäer, die nördlich von Hattuša
lebten und häufig in Auseinandersetzungen mit den Hethitern verwickelt
waren erobert und niedergebrannt. Die Stadt wurde wiederaufgebaut und
blieb die hethitische Residenzstadt. In Hattuša
befindet
sich ein riesiges Lager an Tontafeln in vor allem akkadischer
Keilschrift über außenpolitische Verhältnisse. Unter Großkönig
Muwattalli II. wurde die Residenz nach Tarhuntassa in Südanatolien
verlegt, was jedoch unter den Thronfolger Mursili III. rückgängig
gemacht wurde. Um 1180 v. Chr. wird Hattuša
während der ägäischen Wanderung von den einfallenden
Seevölkern und anderen einwandernden Völkern zerstört, womit das
hethitische Großreich untergeht.
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►Kaškäer
►Ägäische Wanderung
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Nachhethitische
Zeit
Nach den Hethitern wurde Hattuša
wieder besiedelt, blieb jedoch eine relativ kleine Siedlung. Im 8. Jh. v.
Chr. ist Hattuša ein kleiner
Ort unter phrygischem Einfluss. Der Ort existiert weiter unter
achämidischer, hellenistischer, den keltischen Galatern, römischer und
byzantinischer Herrschaft. Während der Einwanderung von den Turkmenen in
Kleinasien siedelt sich dort eine Gruppe Turkmenen an und benennt die
Stadt um in Boğazköy den sie bis in heutige Zeit trägt.
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©Michael Ziemann 19:19 08.07.2003
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